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Gerade in der heutigen Zeit müssen wir Flagge zeigen und unsere Nachbarn und Freunde besonders unterstützen. Mit der Solidarität und unserer gemeinsamen Arbeit können wir einen Beitrag der Menschlichkeit und Völkerverständigung leisten.

Ivan Khotulev, Generalkonsul der Russischen Förderation in Hamburg, sprach anlässlich einer Veranstaltung am 09.04.2014 in Elmshorn:

"Die Partnerschaften von Kommunen sind ein entscheidendes Instrument der Zusammenarbeit. Wir sollten diese Beziehungen allwettertauglich machen".

Wir im Kreis Pinneberg und Rayon Selenogradsk arbeiten daran.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie durch ihre Mitgliedschaft unsere gemeinsame Arbeit unterstützen.

 


Der Autor lügt "schamlos“
Gabriele Kascha, Vorsitzende des Vereins Selenogradsk, wehrt sich gegen massive Attacken aus russischen Medien


Die Partnerschaft zwischen dem Kreis Pinneberg und dem Rayon Selenogradsk in Russland steht auf der Kippe. In russischen Medien wurde in jüngster Zeit massiv gegen die Kooperation gehetzt. Seit vielen Jahren hat der Verein Selenogradsk die Partnerschaft mit Leben gefüllt und für zahlreiche Begegnungen von Menschen beider Länder gesorgt. An der Spitze des Vereins steht die Elmshornerin Gabriele Kascha, intensiv unterstützt von ihrem Mann Gerhard. Beide sind tief bestürzt über das Sperrfeuer in russischen Medien gegen den Verein. Hier ihre Stellungnahme:


„Unser russischer Partnerverein sieht sich seit geraumer Zeit Einschränkungen und Angriffen ausgesetzt, die die kreispartnerschaftliche Zusammenarbeit erheblich behindern. Die Vorsitzende unseres Partnervereins, Lena Aleksandrova, wurde aufgrund ihres Engagements von ihrer Stelle in der Kreisadministration suspendiert und ist vermehrt Diffamierungen und persönlichen Angriffen ausgesetzt. Der bisherige Höhepunkt ist eine Reihe von Artikeln auf der russisch-nationalistischen Internetseite exclav.ru, die vor falschen Informationen und perfiden Unterstellungen strotzen.


Ein umfangreicher Artikel trägt den Titel ‚Praktikum in Deutschland – Der erste Schritt zum Verrat‘. Der anonyme Autor behauptet unter anderem, dass russische Jugendliche bei ihren über den Verein vermittelten Aufenthalten seit 20 Jahren mit westlicher Propaganda indoktriniert werden, um anschließend durch die Institutionen zu marschieren und den russischen Staat zu untergraben.


Der Autor spricht die berufliche Situation Lena Aleksandrovas an und zitiert die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft der Oblast Kaliningrad, Ludmila Botwina. Demnach sei es laut Gesetz verboten, eine ausländische Nichtregierungsorganisation (NRG oder NGO) zu führen und Aleksandrova sei ihrer Pflicht als Beamtin nicht nachgekommen, ihren Arbeitgeber über ihr ehrenamtliches Engagement in Kenntnis zu setzen. Ferner wird behauptet, dass in der Administration von Selenogradsk keiner habe wissen können, dass Aleksandrova als Vorsitzende einer NGO tätig ist.
Diese Argumentation ist verwunderlich, da die NGO zum einen nicht ausländisch und auch nicht aus dem Ausland finanziert ist, sondern ein russischer Verein, der die Kreispartnerschaft unterstützt. Und eben, weil es um die Unterstützung der Kreispartnerschaft ging, ist es absurd zu behaupten, dass keiner in der Administration von Aleksandrovas Tätigkeit habe wissen können. Der deutsche und der russische Verein sind in den Partnerschaftsprotokollen genannt und die Zusammenarbeit war immer sehr eng. Die Führung der Administration hat faktisch zu jedem Zeitpunkt Kenntnis von Aleksandrovas Tätigkeit gehabt. Administrationsmitglieder haben an mehreren Delegationsbesuchen, die durch Aleksandrova in ihrer Funktion als Vereinsvorsitzende mitorganisiert wurden, teilgenommen, zuletzt anlässlich der 25-Jahr-Feier der Partnerschaft im August 2016.


Anschließend beschreibt der Autor die Tätigkeit des Vereins und bedient sich zahlreicher Lügen und Übertreibungen und spinnt eine wilde Verschwörungstheorie. Er behauptet, dass der Austausch extrem einseitig gewesen sei und dass nur Schüler aus Selenogradsk und Umgebung nach Deutschland gefahren seien. Während es stimmt, dass die meisten Gastschüler tatsächlich aus Russland nach Deutschland kamen, unterschlägt der Autor zahlreiche andere Projekte, bei denen deutsche Jugendliche nach Selenogradsk gekommen sind. Klarzustellen gilt, dass das Angebot für deutsche Jugendliche, ein Jahr in Russland zu verbringen, immer bestanden hat, aber sehr wenig in Anspruch genommen wurde.
Völlig absurd wird es, als der Autor behauptet, dass die Mehrzahl der Gastfamilien nicht ‚gewöhnlich‘ gewesen sei, sondern in der Mehrheit Mitarbeiter der Polizei. Anschließend skandalisiert er das Praktikumsangebot bei der Polizei indem er schreibt, dass die Schüler aus einsatzbereiten Waffen schossen, Grundlagen des Nahkampfes, Patrouillieren, topografische Orientierung und Fertigkeiten, in einer Stresssituation überleben zu können, trainierten. Außerdem behauptet er, dass von den bisher insgesamt 86 Gastschülern prioritär Kinder von Beamten und Militärs ausgewählt wurden.


Die Behauptungen bezüglich der Auswahl der Gastfamilien sowie der Auswahl der Gastschüler sind schlicht unwahr. Weder bestanden die Familien zum großen Teil aus Polizisten, noch hat der Beruf der Eltern von Gastschulbewerbern bei der Auswahl irgendeine Rolle gespielt. Das Praktikum bei der Polizei war ein freiwilliges Angebot an die russischen Schüler, die dort gemeinsam mit deutschen Schülern (zur Berufsorientierung) die Arbeit der Polizei kennenlernten.
Ferner wird der Umstand, dass die deutschen Gastfamilien keine Gebühren erhoben haben und auch Praktika und sonstige Fortbildungsangebote von deutscher Seite bezahlt wurden, als verdächtig dargestellt. Hinterhältig schiebt der Autor die Frage nach: ‚Aber aus welchem Grund geben die sparsamen Deutschen für russische Kinder so viel Geld aus?‘


Ehrenamtliches Engagement, Nächstenliebe und der Wille, motivierten, jungen Menschen Möglichkeiten zu eröffnen, kommen in der Vorstellungswelt des Autors offenbar nicht vor. Beide Vereine haben sich zur Aufgabe gemacht, jungen Menschen viele Perspektiven im Leben zu bieten. Da sie nur in geringem Maße staatliche Unterstützung beziehen, stützen sie sich auf die Großzügigkeit und das Engagement einzelner Bürger. Viele junge Menschen kamen aus sozial benachteiligten Familien, die sich niemals einen solchen Aufenthalt hätten leisten können, wenn er kostenpflichtig gewesen wäre.
Eine weitere haltlose Unterstellung ist, dass die Tätigkeit des Vereins hauptsächlich auf die Schüler aus Selenogradsk abzielte und die deutsche Organisation hauptsächlich aus ehemaligen Einwohnern des nordischen Teils Ostpreußens bestünde.
Letzteres ist grober Unfug. Es gibt fast keine Mitglieder aus dem ehemaligen Ostpreußen in dem deutschen Verein und die wenigen haben keinerlei Interesse an einer ‚Re-Germanisierung‘. Ersteres zeigt nur, wie wenig Ahnung der Autor von der Bandbreite der Projekte des Vereins hat.


Der kulturelle Austausch wird sehr gepflegt – und zwar altersunabhängig. So hat es Austausche und Treffen zwischen renommierten Künstlern auf deutscher sowie auf russischer Seite gegeben. Es hat über 200 Konzerte im Kreis Pinneberg und über dessen Grenzen hinaus mit der Selenogradsker Musikschule, Künstlern aus Krasnodar und Nowgorod, gegeben. Es gab im Kreis Pinneberg diverse Fortbildungen für Pädagogen, die in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen im Rayon Selenogradsk tätig sind. Es wurde auf Initiative des Vereins die Tagesfördereinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen ‚Rutchijok‘ in Selenogradsk gegründet. Außerdem gab es Fachkräfteaustausche mit Psychologen, Kinderärzten und weiteren Pädagogen aus der Oblast Kaliningrad, die in der frühen Förderung mit Kindern von null bis sechs Jahren tätig sind, gemeinsam mit den Studenten und Dozenten der Uni in Hamburg sowie der Frühfördereinrichtungen des Kreises Pinneberg und Fachkräfteaustausche von Veterinärmedizinern und Feuerwehrmännern beider Länder. Dies ist nur ein Ausschnitt der Aktionen. Darüber hinaus wird im Artikel Bundestagsmitglied Ernst Dieter Rossmann angegriffen und insinuiert, dass er eine Rolle bei der Ausbildung dieser angeblichen neuen deutschen Spione spiele. Rossmann ist Mitglied des Bildungsausschusses, Vertreter der Fraktion der SPD im Bereich Bildung und Wissenschaft und, wie der Autor verschwörerisch anfügt, ein Diplom-Psychologe. Rossmann bot den Schülern Besuche im Bundestag, wofür diese Bewerbungen schreiben mussten. Dass der Vereinsvorstand anschließend die Lebensläufe und Motivationsschreiben zur Bewertung heranzog und insbesondere auf die Deutschkenntnisse, den ‚psychologischen Zustand‘ und soziale Kompetenz achtete, wird von dem Autor dargestellt als würde nach guten Kandidaten für Spionage geachtet. Außerdem fantasiert der Autor von psychologischen Tests. Psychologische Tests hat es nicht gegeben und der Rest des Auswahlprozesses war ganz und gar gewöhnlich wie jeder Auswahlprozess für ein Praktikum.


Der Autor verdreht Zusammenhänge, arbeitet mit haltlosen Unterstellungen und lügt oftmals schamlos, um den Verein und überhaupt die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland zu diskreditieren. Seine extrem nationalistische Haltung und sein Hass auf alles nicht-russische wird in seinem Pamphlet überdeutlich. Der Autor möchte spalten und greift gnadenlos Menschen an, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, freundschaftliche Verbindungen zwischen Deutschland und Russland zu pflegen.“

Pro russischer als unser Verein sich in den 21 Jahren seines Bestehens verhalten hat, kann er nicht sein.

 


 

Im Rahmen unseres Bildungsprogramms kommen in der Zeit vom 28.04. bis 05.05.2017 ca. 40 Gäste aus unserem russischen Partnerkreis Selenogradsk in den Kreis Pinneberg. Sie wohnen wie immer in Familien.

 


 

Vom 01.06.- 08.06.2017 hat die Jugendfeuerwehr von Klein Offenseth Sparrieshoop russische Jugendliche aus Petrovo eingeladen.

Sie werde am Kreistreffen der Jugendfeuerwehren teilnehmen.

 


 

Dieses Jahr findet keine Sommerreise in den Oblast Kaliningrad statt.

 


 

In der Zeit vom 15.08. bis 28.08.2016 fand im Kreis Pinneberg unser " Jugend-Projekt“  zum Thema: Kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede statt.

 


 

Unsere letzte Reise in den Rayon Selenogradsk fand in der Zeit vom 23.07. - 03.08.2016  statt.

Fotoshow unserer Sommerreise 2015

 


 

Seit 20 Jahren sind wir nun dabei, mit großer Freude und viel Schufterei,
doch woll'n wir dabei nicht verschleiern, solche Feiertage muss man kräftig feiern.

Am 31.05.2015 feierten wir in der Jugendbildungsstätte Barmstedt unser 20jähriges Vereinsjubiläum.