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Wechselkurs

Sparkassse Südholstein

 

 

Auf Einladung des Vereins Selenogradsk, der die Partnerschaft zwischen den Kreisen Pinneberg und Selenogradsk (ehemals Cranz) im russischen Kaliningrad seit nunmehr 15 Jahren unterstützt, war in der Zeit vom 09.12 .- 17.12.2010 wieder eine Gruppe von 17 Kindern im Kreis Pinneberg.

 

Weihnachten 2010

 

Die jungen Russen im Alter von acht bis zwölf Jahren sollten einen Einblick in die deutsche Weihnachtstradition bekommen, denn in ihrer Heimat wird das Fest ganz anders gefeiert. Weihnachten fällt dort erst auf den 7. Januar und wird im Vergleich zu Neujahr viel beschaulicher begangen. Die Organisatoren haben mit den Kindern unter anderem Weihnachtsschmuck gebastelt, der jetzt an einem Christbaum im Baumarkt "Hass & Hatje" in Rellingen hängt.

 


 

Anna lebt im russischen Selenogradsk, zu dem der Kreis Pinnebergs seit vielen Jahren enge Beziehungen hält. Die Dreijährige leidet seit ihrer Geburt an einer Tretra-Spastik, wobei der rechte Arm und beide Beine besonders betroffen sind. Gabriele Kascha, Vorsitzende unseres Vereins hatte Ärzte und Mutter zueinander gebracht. Otto Melchert, Hauptgeschäftsführer der Regio-Kliniken sagte spontan zu, die Kosten für die Operation und die Betreuung im Krankenhaus zu übernehmen. Für die orthopädischen Hilfsmittel kommt das Pinneberger Sanitätshaus auf.

Anna konnte das Krankenhausam 01.12.2010 verlassen. Eigentlich sollte Anna bei ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus nur kurz für die Fotografen an ihrem Rollstuhl stehen. Doch dann machte die Dreijährige aus dem russischen Selenogradsk völlig überraschend mit ihren eingegipsten Beinen zwei vorsichtige Schritte.
Dass Anna überhaupt auftreten kann, ist vor allem Dr. Markus Stücker zu verdanken. Er hatte die fehlgebildeten Füße der jungen Russin am 25.11.2010 operiert. In dem zweieinhalbstündigen Eingriff verlängerte der Kinderorthopäde am Pinneberger Regio-Klinikum an beiden Beinen die Achillessehne und konnte die Füße so in ihre Normalstellung bringen. Zwei Schrauben im Sprunggelenk geben zusätzlich Stabilität.

 

Anna

Am schönsten ist es noch auf Mamas Schoß. Links: Kinderorthopäde und Chirurg Markus Stücker. Hinten: Sascha Feustel (Sanitätshaus), Kinderärztin Betinna Moser und Gabriele Kascha (Verein Selenogradsk).

 


 

Unser Kalender 2011

Gemeinsames Projekt von Künstlern aus dem Kreis Pinneberg und der russischen Partnerregion Selenogradsk

Alle Fotos, Gemälde, Collagen, Installationen und Grafiken sind in diesem Jahr während eines Besuchs der Pinneberger Künstler in Selenogradsk, ehemals Cranz, entstanden. Mit dabei waren der Wedeler Arne Lösekann, Performances und Installationen, die Pinneberger Malerin Annelie Haack, Fotograf Thorsten Berndt aus Uetersen, Fotosofin Gagel aus Pinneberg und die freischaffende Künstlerin Inken Woldsen, Objekte. Auf russischer Seite die Malerin Ludmilla Igumnova, die Malerin und Fotografin Ludmila Surma, Dmitrij Litvin, Illustration, Karikatur und Gestaltung, Marat Yalishev, Projekte, Design und Malerei, sowie der Maler Sergej Shilov.

 

Kalender 2010

 

Ohne die Künstler, die ihre Werke kostenlos zur Verfügung stellen sowie Lösekanns Einsatz bei der Erstellung der Druckvorlage wäre wohl kaum ein derart günstiger Preis von 15 Euro entstanden.

 


 

Eine Lehrergruppe aus dem Rayon Selenogradsk war in der Zeit vom 31.10. bis 07.11.2010 in den Kreis Pinneberg kommen. Der Besuch stand unter dem Motto "noch Kind und schon Mutter". 

 

Lehrergruppe

Lehrer und Gastgeber beim Abschied

 


Unsere Gastschüler 2010 / 2011

Im August 2010 sind unsere neuen Gastschüler aus Selenogradk im Kreis Pinneberg ankommen. Sie werden ein Jahr in Deutschland bleiben und hier zur Schule gehen.

 

Gastschüler 2010

 


 

15 Jahre Verein Selenogradsk

Anlässlich unseres 15-jährigen Jubiläums hatten wir zu einem Sommerfest in die Jugendbildungsstätte in Barmstedt geladen und rund zweihundert Gäste sind gekommen. Unter den Gästen waren zahlreiche Vereinsmitglieder und Gastfamilien, aber auch politische Prominenz wie beispielsweise die Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann (SPD) und Valerie Wilms (Grüne).

Auch aus dem russischen Partnerkreis feierten viele Gäste mit. Zum einen die rund 80 Musiker, die in den vergangenen zwei Wochen Konzerte im Kreis Pinneberg gegeben hatten und zum anderen sieben russische Feuerwehrmänner aus dem Partnerkreis, die sich dieser Tage auf Einladung des Vereins in Kooperation mit dem Kreisfeuerwehrverband bei den Feuerwehren im Kreis Pinneberg fortbilden.

Die erste Vorsitzende des Vereins Selenogradsk, Gabriele Kascha, gab den Besuchern eine Rückschau über die vergangenen 15 Jahre und berichtete über all die Projekte des Vereins, der beispielsweise schon 70 Gastschulaufenthalte für ein Jahr für Schüler aus Selenogradsk im Kreis ermöglicht hat. Weitere langjährige Projekte sind die Konzertreisen in den Kreis, Ferienfreizeiten für sozialschwache Kinder, Reisen in den Rayon Selenogradsk, Workcamps, bei denen Spielplätze gebaut wurden, sowie zahlreiche Bildungsprojekte und Fachkräfteaustausche in unterschiedlichsten Bereichen.

Kreispräsident Burkhard E. Tiemann (CDU) sprach ein Grußwort und betonte: „Ich denke, wir im Kreis Pinneberg können sehr stolz sein auf diesen Verein.“ Tiemann lobte Kascha dafür, dass sie Bedeutendes für die Völkerverständigung geleistet habe und dankte allen Mitgliedern für ihr Engagement
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Geschäftsführerin Urte Steinberg von der Stiftung der Sparkasse Südholstein, die der wichtigste Sponsor des Vereins ist, fragte sich in ihrer Ansprache, ob der Tag beim Verein Selenogradsk mehr als 24 Stunden habe, denn anders sei all diese Arbeit im Ehrenamt wohl nicht zu bewältigen. Auch sie dankte allen Aktiven.

Außerdem wandten sich noch der Vizekonsul des Russischen Konsulats in Hamburg, Yuri Uraksin, und die extra für das Jubiläum angereiste erste Vorsitzende des russischen Partnervereins, Lena Alexandrova, an die Anwesenden. Zwischen den Ansprachen sorgten die russischen Künstler mit ihren hochklassigen Darbietungen für einige Auflockerung.

 

15 Jahre Verein Selenogradsk

 


 

Die Musikgruppen der Musikschule Selenogradsk  und Novgorod befanden sich vom 25.08. bis 06.09.2010 im Kreis Pinneberg. Es waren 76 Personen die in Gastfamilien untergebracht waren.
Die acht Konzerte besuchten ca. 1500 Menschen. Alle Mitwirkenden und auch die Gastfamilien hatte viel Spaß.. Sie waren zahlreich erschienen und ließen sich verzaubern von den klaren Stimmen, dem virtuosen Spiel auf traditionellen Musikinstrumenten wie Balalaika, Domra und Bayan, der Grazie und perfekten Körpersprache der Tänzerinnen und Tänzer und natürlich auch von den farbenfrohen Folklorekostümen. Schnell hatten die Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 23 Jahren mit ihren Liedern, Musikstücken und Tänzen, mit denen sie Einblick in die russische Seele gaben, die Herzen der Veranstaltunsgbesucher erorbert. In ihren Darbietungen erzählten die jungen Künstler von der Liebe, der Arbeit, von fröhlichen Festen, von der Schönheit der Natur und natürlich vom Bernstein, der bei ihnen zuhause ist und ihrem Programm seinen Namen „Jantar“ gegeben hat.

 

Musik

 


 

Seit mehreren Jahren ist die Partnerschaft zwischen dem Kreis Pinneberg und dem Rayon Selenogradsk auch eine Partnerschaft zwischen den Feuerwehren in Deutschland und Russland. In der Zeit vom 29.08. - 10.09.2010 besuchten sieben Kräfte der dortigen Berufsfeuerwehr den Kreis.

Für sie hatte der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg mit Hilfe zahlreicher Feuerwehren des Kreises nicht nur ein großes Ausflugs- und Besichtigungsprogramm ausgearbeitet, sondern es fanden auch verschiedene Ausbildungen statt. So haben die russischen Feuerwehrleute den Atemschutzeinsatz im Übungshaus an der Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe geübt.

Am Dienstag standen dort die Themengebiete Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen sowie Wasserförderung mit tragbaren Pumpen auf dem Programm. Ernst-Hermann Eggers von der FF Bullenkuhlen erklärte den Gästen die Funktion der Tragkraftspritze und schon nach kurzer Zeit schoss das Wasser aus dem improvisierten Wasserwerfer.

 

Feuerwehr

 


 

Kurische Nehrung, Land und Leute kennenlernen. Unsere fünfzehnte Reise in den Rayon Selenogradsk fand in der Zeit vom 21.07. - 01.08.2010  statt. Es nahmen 46 Personen an der  Reise teil. In Selenogradsk  wohnten wir, wie immer in Familien.

 

Reisegruppe 2010

Gastgeber und Reiseteilnehmer vor der Abfahhrt am 31.07.2010 in Selenogradsk

 


 

Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein für ehrenamtliches Engagement

 

Ehrennadel

 

Gabriele Kascha hat für ihr ehrenamtliches Engagement die Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein erhalten. Sie nahm die Auszeichnung am Dienstag den 13.07.2010 in Kiel aus den Händen von Landeschef Peter Harry Carstensen und Kultusminister Ekkehard Klug entgegen. Die Auszeichnungen können Menschen im nördlichsten Bundesland erhalten, die mehr als zwölf Jahre zum Wohle der Allgemeinheit ehrenamtlich tätig sind. Die Ehrenadel ist 15 Millimeter groß, besteht aus Silber und zeigt das Landeswappen.

 


 

Info über den Tierschutz

Auf Einladung des Partnerschaftsvereins Selenogradsk konnte eine achtköpfige Gruppe interessierter Tierärzte und Tierschützer Tierheime in Kiel, Hamburg und Elmshorn besuchen. Außerdem standen Besichtigungen von Tierkliniken in Quickborn und Norderstedt auf dem Programm. Hier durften die russichen Ärzte sogar mitoperieren und konnten unter Beweis stellen, dass sie ihren deutschen Kollegen handwerklich in nichts nachstehen. Die russischen Ärzte zeigten sich allerdings begeistert von den technischen Möglichkeiten, die deutschen Veterinären zur Verfügung stehen.

 

Tiergruppe

Im Tierheim Elmshorn

 


 

Trinationales Projekt

Gäste aus Polen und Russland lernen Pinneberger Behindertenarbeit kennen. Eine Gruppe von Pädagogen aus dem russischen Selenogradsk (ehemals Cranz) und dem polnischen Elblag (ehemals Elbing) konnten drei ganz besondere Tage im Kreis Pinneberg verbringen. Das Programm bei diesem Besuch wurde von Gabriele Kascha vom Verein Selenogradsk initiiert.
Gemeinsam mit deutschen Partnern aus Rostock und unserem Kreis arbeiten die Sonderpädagogen an einem Projekt in dem der Wissensaustausch im Rahmen der Therapie und der Betreuung von Menschen mit Behinderungen im Vordergrund steht. Das Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung finanziert.

 

Trinatinales Projekt

 


 

Freundschaft und Fortbildung

42 Gäste aus unserem russischen Partnerkreis Selenogradsk, waren im April 2010 eine Woche im Kreis Pinneberg zu Besuch und erlebten ein umfangreiches Bildungsprogramm. Die vom Verein Selenogradsk organisierte Bildungsreise hat inzwischen schon eine 14-jährige Tradition.

Gruppe

 


 

Der Verein Selenogradsk hatte in Kooperation mit der Volkshochschule Elmshorn zu einer Vortragsreihe und einer Fotoausstellung über die Kurische Nehrung und die Region Kaliningrad, ehemals Königsberg, eingeladen.

Erster Termin der Vortragsreihe war Donnerstag, 4. November 2010, von 19.30 Uhr bis 21 Uhr im Elmshorner VHS-Haus. Thema: Die Kurische Nehrung - Litauen und Russland". Referent war Gerhard Kascha.

Am Donnerstag, 11. November 2010, berichtete Gerhard Kascha am selben Ort zur gleichen Zeit über "Das Kaliningrader Gebiet".

Lars Kascha stellte am Donnerstag, 18. November 2010, ebenfalls von 19.30 Uhr an im Elmshorner VHS-Haus "Politische Hintergründe des Kaliningrader Gebiets nach 1990" vor.

Und am Donnerstag, 25. November, berichtete Gerhard Kascha, von den Reisen in die Oblast Kaliningrad. Die Kurische Nehrung ist eines der Ziele, die der Verein Selenogradsk bei seinen regelmäßigen Reisen ins russische Selenogradsk, ehemals Cranz, ansteuert. Dabei stehen die Begegnungen von Russen und Deutschen im Mittelpunkt.

Begleitend zur Vortragsreihe war im Elmshorner VHS-Haus vom 8. November bis 10. Dezember eine Fotoausstellung der vielen Reisen des Vereins Selenogradsk an die Kurische Nehrung zu sehen.