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Sie eroberten mit ihrer Musik, ihren Gesängen und ihren Tänzen wieder die Herzen der Zuschauer.

Trotz der Widrigkeiten des Wetters und der vielen anderen  Veranstaltungen in unserer Region, besuchten über 1300 Zuschauer unsere Veranstaltungen. Die Gruppen erobern eine immer größere Fangemeinde, wo sie auftauchten, sorgten sie für Begeisterung.

Musikschule

Fröhlichkeit und Lebensfreude strahlten die Künstler aus wenn sie russische Folklore singen und die traditionellen Tänze aufleben lassen.

Chor Gloria

Chor Gloria


Die Elmshorner Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE) und die Mittelschule Selenogradsk verbindet seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Ein wichtiger Teil dieser Partnerschaft ist die jährlich stattfindende Ferienfreizeit unter der Leitung von Sozialpädagoge Helmut Hamke. "Wir wollten uns nicht nur in der Schule, sondern auch darüber hinaus treffen. So ist die Idee der gemeinsamen Ferien entstanden", erzählt Hamke.

Schülerfreizeit

20 Schüler der KGSE aus allen Jahrgangsstufen und Schulbereichen und 20 Gäste aus Selenogradsk treffen sich gemeinsam mit ihren Betreuern jedes Jahr für zehn Tage. Binz und St. Peter-Ording zählten bereits zu den Ferienzielen, seit sechs Jahren trifft sich die Gruppe in Clausthal-Zellerfeld im Harz.


 

Am 11.08.2011 kamen wieder 5 Gastschülerinnen für ein Gastschuljahr in den Kreis Pinneberg.

Gastschüler 2011 / 12

Im Kreis Pinneberg waren bereits 70 junge GastschülerInnen für ein Jahr. 57 Mädels waren zu Beginn ihres Aufenthaltes 16 Jahre und 13 Jungen zwischen 14 und 16 Jahre alt. Alle wohnten in Gastfamilien und nahmen am regulären Unterricht eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule teil.

Wir bedanken uns bei allen Förderern des Vereins, insbesondere bei den Gastfamilien, die diese Aufenthalte möglich machen.


 

Sommerreise 2011 in den Rayon Selenogradsk fand vom 29.07. - 09.08.2011 statt.

 

Sommerreise 2011

 

In diesem Jahr waren die meisten der 44 Reisenden das erste Mal in Selenogradsk (Cranz) und haben bei dem Partnerschaftsbesuch des Vereins vielfältige Verbindungen zur russischen Bevölkerung aufgebaut. Wer noch nicht da war, war vor allem auf die legendäre Gastfreundschaft gespannt - und wurde nicht enttäuscht. Was diese Fahrt so einzigartig macht ist der Kontakt zu den Menschen. Alle Reisenden wurden in russischen Gastfamilien untergebracht, die "Veteranen" wurden schon bei der Ankunft mit großem "Hallo" auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus von "ihren" Familien in die Arme geschlossen. So manches Zimmer wurde geräumt für die Gäste aus Deutschland, der Tisch sowohl am Morgen und am Abend reich gedeckt.

Die Ausflüge in die Umgebung Selenogradsks waren, neben einigen erholsamen Stündchen am Ostseestrand, Bildungsurlaub pur. Vom wachsenden Einfluss der russischen orthodoxen Kirche, die immer mehr Kirchen für sich beansprucht, über den Besuch der Vogelwarte Rybatschi (Rossitten) bis zur Besichtigung des Gestüts Georgenburg, das dank der Investition von Privatleuten die Trakehner-Zucht fortsetzt - die Eindrücke dieser Tour waren enorm. Unerreicht bleibt allerdings die Gastfreundschaft der Russen, die in einem "Abend der Freundschaft" ihren offiziellen Höhepunkt fand.


 

Unser russicher Partnerschaftsverein feierte am 02.08.2011 sein 15 jähriges Jubiläum.

15jahre

von links Valentina Lunau (ehemalige 1. Vorsitzende), Daniel Lissner (deutscher Vizekonsul), Lena Aleksandrova (1. Vorsitzende), Gabriele Kascha (1. Vorsitzende Verein Selenogradsk), Tamara Sidorova (ehemalige 1. Vorsitzende), Olga Baraeva (ehemalige 1. Vorsitzende), Gerhard Kascha (Verein Selenogradsk), Natalia Yakovenko (2. Vorsitzende).


 

Vom 01. bis 14.07.2011   fand ein gemeinsames Workcamp von russischen und deutschen Jugendlichen auf dem Schäferhof in Appen statt.

Dies Treffen soll in erster Linie deutsche und russische Jugendliche einander näher bringen. Auf diese Weise sollen Vorurteile und Ängste abgebaut werden.
Ein Projekt dieser Art in Deutschland vermittelt den russischen Jugendlichen die Einsicht, dass auch in Deutschland ein Bedarf an ehrenamtlichem Engagement besteht und die Bürgergesellschaft unmittelbar entscheidend ist, um ein positives gesellschaftliches Miteinander zu gewährleisten.

workcamp

Der Schäferhof, auf dem sich auch eine große Reitanlage mit einer Vielzahl an Privatpferden, befindet, die überwiegend von Menschen mit einer geistigen Behinderung versorgt und gepflegt werden, vermitteln besonders den jungen Menschen einen Einblick in die besondere Form der Integration und könnten zum Abbau von Vorurteilen beitragen.

 


 

In der Zeit vom 20. – 27.06.2011  waren russischen KünstlerInnen aus Selenogradsk im Kreis Pinneberg zum kreativen Austausch mit deutschen KünstlerInnen.

Künstlertreffen

 


 

Auf unserer Mitgliederversammlung am 27.05.2011 wurde der neue Vorstand gewählt bzw. bestädigt.

Vorstand

von links nach rechts:

Kerstin Kiesel (2. Vorsitzende)
Gerhard Kascha (Beisitzer)
Gabriele Kascha (1. Vorsitzende)
Lars Kascha (Beisitzer)
Steffen Hansch (Schatzmeister)
Lennart Jürgensen (Beisitzer)

 


 

47 Besucher aus unserem Wahlkreis konnte der Pinneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann am 17. bis 19. Mai in Berlin begrüßen. Auf dem Programm standen unter anderem der Besuch des Bundestags, des Kanzleramts, des Auswärtigen Amtes und nicht zuletzt auch des Holocaustmahnmals.

Schon traditionell war auch wieder eine kleine Selenogradsker Delegation mit von der Partie. Sechs junge Menschen aus dem russischen Partner-Rajon, die im Rahmen eines Gastschuljahres im Kreis Pinneberg zu Gast sind, waren in diesem Jahr der Einladung Rossmanns in die deutsche Hauptstadt gefolgt und zeigten sich beeindruckt vom Blick hinter die politischen Kulissen.

Berlin

Unsere GastschülerInnen mit Dr. Rossmann in Berlin


 

Ausstellungsprojekt „9 Tage Russland“ / Beitrag zur 5. Triennale Hamburg in der Landdrostei Pinneberg. Als Vorsitzender der Stiftung Landdrostei eröffnette Landrat Oliver Stolz das Ausstellungsprojekt „9 Tage Russland“ in der Landdrostei.

Ausstellung

Foto : Kuno Klein

Thorsten Berndt (l.) und Gagel vor einer Fotografie von Arne Lösekann in der Ausstellung "9 Tage Russland".

Drei deutsche und zwei russische Künstler gehen gemeinsam auf Reisen. Ihr Ziel: Die kursiche Nehrung und die Stadt Selenogradsk im westlichen Teil Russlands. Im Gepäck: Fünf Kameras mit unterschiedlichen Techniken.

Ihren Blick auf die Landschaft zeigten Alexander Babashov, Thorsten Berndt, gagel, Arne Löskann und Ludmilla Surma vom 24. März bis 8. Mai in der Drostei in Pinneberg. In der Ausstellung "9 Tage Russland" wurden die entstandenen Bilder in einem Film montiert. So entsteht ein Roadmovie, das einerseits die Geschichte über das Zusammentreffen der fünf Künstler aus zwei unterschiedlichen Kulturkreisen erzählt und andererseits reale und fiktive Geschichten der bereisten Landschaft.


 

Seit dem Jahr 2000 gehört sie zum Unesco-Weltkulturerbe: die Kurische Nehrung zwischen dem litauischen Klaipeda und dem russischen Selenogradsk. Über den 98 Kilometer langen Landstrich, der das Kurische Haff von der Ostsee trennt, berichtete Gerhard Kascha in seinem Vortrag "Die Kurische Nehrung - Litauen und Russland" am Dienstag, 3. Mai, um 19.30 Uhr in der Drostei.

Kurische Nehrung

Anlass ist die in der Pinneberger Kulturstätte gezeigte Ausstellung "Neun Tage Russland". Im vergangenen Jahr reisten drei deutsche und zwei russische Künstler durch den östlichen Teil der Kurischen Nehrung, haben sich selbst, die Landschaft und die Bewohner fotografiert und gefilmt.


 

Vorstandswahlen in unserem Partnerverein

Im Februar 2011 wurde in unserem Partnerschaftsverein in Selenogradsk ein neuer Vorstand gewählt. Als erste Vorsitzende wurde Elena Alexandrova bestätigt.

Vvorstand 2011

 


 

Die XI. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz fand vom 13. bis zum 15. April 2011 in Rothenburg ob der Tauber statt.

Von deutscher Seite unserer Partnerschaft nahmen Kreispräsident Tiemann, Gabriele und Gerhard Kascha (Verein Selenogradsk) und von russischer Seite Elena Alexandrova  (Verein Pinneberg Selenogradsk) teil.

 

Konferenz

Weit über 300 Gäste aus mehr als 70 deutschen und 50 russischen Städten nahmen vom 13.-15. April 2011 in Berlin und Rothenburg ob der Tauber an der XI. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz teil. Oberbürgermeister und Entscheidungsträger kooperierender Städte in Deutschland und Russland sowie Vertreter von Nichtregierungsorganisationen diskutierten über »Städtepartnerschaften: kommunale Impulse für die Modernisierung von Gesellschaft, Kommunalverwaltung und Wirtschaft«. Neben gemeinsamen Plenumssitzungen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit in Arbeitsgruppen einzelne Aspekte der deutsch-russischen Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene zu vertiefen.


 

Anna macht Fortschritte

Möglich gemacht haben diesen Fortschritt Ärzte der Pinneberger Regio-Klinik. Sie untersuchten und operierten das Mädchen, das unter extremen Spitzfüßen litt, und zwar kostenlos für die Familie. "Wir wollen Anna wachsen und gehen sehen", sagte Klinik-Geschäftsführer Otto Melchert. Er entschied spontan, sämtliche Klinikkosten für das Kind zu übernehmen. Die orthopädischen Hilfsmittel werden vom Pinneberger Sanitätshaus getragen.

Anna 2011

Foto Michael Rahn

Kinderärztin Bettina Moser ermuntert Anna, sich mithilfe des Rollators allein fortzubewegen. Im Hintergrund Mutter Marianna Yudina.

Nach der OP im Dezember 2010 waren die Ärzte sehr vorsichtig, was die Zukunftsaussichten des kleinen Mädchens angeht. "Sie macht tolle Fortschritte", sagte Kinderorthopäde Markus Stücker nach der ersten großen Nachuntersuchung im April 2011. "Anna will gehen. Ihr macht das unheimlich Spaß", erzählt Mutter Marianna. "Das funktioniert so gut, weil die Eltern wirklich täglich mit dem Kind üben", berichtet Gabriele Kascha. Dieses Trainingsprogramm ist nicht einfach. Mindestens drei Mal täglich eine halbe Stunde muss Anna üben. "Manchmal hat sie dazu natürlich keine Lust", gesteht die Mutter. Doch die Mama bleibt unerbittlich. "Manchmal benötigen wir zwei Stunden, um das Übungsprogramm abzuarbeiten", berichtet Marianna Yudina.Wenn alles gut läuft, kann das Mädchen vielleicht eines Tages ganz auf Hilfsmittel verzichten. Vorerst bremst Kinderorthopäde Stücker die Euphorie: "Wir müssen Geduld haben. Anna hat jetzt aufgeholt, wie andere Kinder im Alter von einem Jahr Laufen lernen. Ihre Muskulatur muss weiter wachsen."

 


 

Freundschaft und Fortbildung

36 Gäste aus unserem russischen Partnerkreis Selenogradsk, waren im April 2011 eine Woche im Kreis Pinneberg zu Besuch und erlebten ein umfangreiches Bildungsprogramm. Die vom Verein Selenogradsk organisierte Bildungsreise hat inzwischen schon eine 15-jährige Tradition. Alle Gäste waren in Familien untergebracht