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Die Kurische Nehrung

 

Nehrung

 

 

Elf Kilometer hinter Selenogradsk liegt die kleine Ortschaft Lesnoje (Sarkau), wo man bei km 15 das Museum des Kurischen Nationalparks besuchen sollte. Hier befindet sich auch bei km 14 die engste Stelle der Nehrung mit 350 m. Dort durchbrach im Januar 1983 die Ostsee bei einem Orkan die Vordüne und überflutete 2 km der Nehrung, die dadurch kurzzeitig zur Insel wurde.

Bei km 23 befindet sich auf der Haffseite die weltbekannte Vogelwarte Rossitten. Die Gebäude stehen mitten im Wald, die großen Netze sind am Rande des Waldes aufgespannt. Hier begann der Pfarrer Thienemann an der Wende zum 20 Jahrhundert, den Vogelzug zu beobachten.

Das Bauern- und Fischerdorf Rybatschij (Rossitten) stand früher ganz im Zeichen von Vogelflug und Fliegerei. Ein Spaziergang durch den Ort mit seinen alten Häusern und Gärten ist durchaus reizvoll. Hervorzuheben ist die alte Dorfkirche, sie wurde 1873 errichtet.

Die hohen Dünen nördlich von Rybatschij wurden nach dem Ersten Weltkrieg ein ideales Übungsgelände für Segelflieger. Von hier gelangen mehrere Weltrekorde im Dauerfliegen. Die 62 m Meter hohe Efa-Düne mit der wundervollen Rundsicht bis zu dem kleinen Fischerdorf Morskoje (Pillkoppen) ist heutzutage das Wanderziel fast aller Besuchergruppen. Von Morskoje sind es noch sechs Kilometer bis zur russisch-litauischen Grenze, hier endet auch der Rayon Selenogradsk. Zu empfehlen ist das Wandern entlang der ökologischen Pfade, die auf der Kurischen Nehrung eingerichtet wurden.