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Sparkasse Südholstein

Stiftung

 

05.02.2010

 

 

Verein Selenogradsk sucht Gasteltern im Kreis Pinneberg.

Maria Kolkina (16), die alle nur Mascha nennen, ist gemeinsam mit zwei weiteren Gastschülern im August letzten Jahres aus unserem Partnerkreis Selenogradsk (ehemals Cranz) im Kaliningrader Gebiet nach Deutschland gekommen, um hier ein Jahr als Gastschülerin zu verleben.
Für ihre Gasteltern Heini und Andrea Lohmann ist sie schon das fünfte Gastkind aus Selenogradsk, das sie auf ihrem Bauernhof in Kiebitzreihe aufgenommen haben. Mascha hatte sich ganz spontan entschieden, sich für das Jahr in Deutschland zu bewerben und hat es seitdem nicht bereut. Alles sei neu und interessant, sagt sie. Mal davon abgesehen, dass sie jetzt Kühe als Haustiere hat, was ja auch in Deutschland nicht alltäglich ist, sei beispielsweise unser Schulsystem ein anderes und die Lehrer hätten ein ganz anderes Verhältnis zu ihren Schülern. Mascha geht in Elmshorn auf die Bismarckschule und hat sich beim Basketballteam des EMTV zur echten Stütze entwickelt.
Obwohl es ihr hier sehr gut gefällt, möchte sie nicht über das eine Jahr hinaus in Deutschland bleiben. Augenzwinkernd erzählt sie, dass es in Russland ein Sprichwort gibt, das da heißt: „Der beste Gast ist der, der rechtzeitig wieder geht.“ Ein guter Gast möchte sie auch in Zukunft sein, denn zu Besuch möchte sie auf jeden Fall noch öfters wiederkommen.
Ihre Gasteltern sind ebenso sehr begeistert vom bisherigen Verlauf des Gastschuljahres. „Gastschüler machen einfach Spaß“, sagt Andrea Lohmann, „und sind eine Bereicherung für die Familie“. Aus diesem Grund haben Lohmanns sich auch für das nächste Jahr gerne bereit erklärt, wieder einen Gastschüler bei sich aufzunehmen. Organisator des Gastschuljahres ist der Partnerschaftsverein „Selenogradsk", der insgesamt schon 64 Gastschülern aus Russland einen solchen Aufenthalt ermöglicht hat. Auch für das Schuljahr 2010/2011 gibt es sieben Bewerber aus Selenogradsk, die sich im Auswahlverfahren durchsetzen konnten und ein Jahr in Deutschland verbringen möchten.
Für fünf Gastschüler hat der Verein schon Gastfamilien gefunden und es wäre sehr schade, wenn den verbliebenen zwei Interessenten die Möglichkeit, ein Jahr in Deutschland zu verbringen, verwehrt bliebe. Der Verein übernimmt die Versicherung und das Taschengeld für die jungen Menschen und hilft bei allen organisatorischen Fragen wie Schulbesuch, Praktika, Sprachkursen und Sportangeboten.
Wer sich also vorstellen kann, einen jungen Menschen aus Russland bei sich aufzunehmen, meldet sich bitte beim Verein Selenogradsk

Uetersener Nachrichten