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20.07.2010

 

 

Zusammenarbeit mit dem russischen Bezirk im ehemaligen Ostpreußen wird intensiviert. Förderverein im Kreis Pinneberg verjüngt seinen Vorstand und initiiert Kampagne für den Bau eines Tierheims

Kreis Pinneberg. Eine Erweiterung des Vorstandes, ein erfolgreiches Jahr 2009 und jede Menge neue Aktionen, Reisen und Projekte - die Mitglieder des Vereins Selenogradsk, der sich seit 15 Jahren die Förderung der Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen dem russischen Rayon Selenogradsk im ehemaligen Ostpreußen und dem Partnerkreis Pinneberg auf die Fahnen geschrieben hat, zeigten sich während der Jahreshauptversammlung gut gerüstet für die Zukunft.

Künftig werden Kerstin Kiesel und Lars Kascha als neue Beisitzer den Vorstand des Vereins verstärken. Kerstin Kiesel hat sich als Mitarbeiterin im Kreistagsbüro der Verwaltung schon seit vielen Jahren für die Partnerschaft engagiert. Lars Kascha gestaltet seit Langem die Jugendarbeit des Vereins äußerst erfolgreich.

Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählte die Sommerreise in den russischen Partnerkreis. Bei dieser Begegnung hatten deutsche und russische Jugendliche auf dem Gelände der Gehörlosenschule in Sosnovka einen Spielplatz errichtetet.

Weiterhin betreut der Verein eine Gruppe von drei Gastschülerinnen, die in Kiebitzreihe, Schenefeld und Elmshorn für ein Jahr lang bei Gasteltern leben. 22 russische Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren waren zu Gast in der Jugendbildungsstätte in Barmstedt und erlebten die Vorweihnachtszeit in Deutschland. Weiterhin gehörten vom Verein organisierte Auftritte des Königsberger Domchores in der Marienkirche in Quickborn, der Heiligen Geist Kirche in Barmstedt und der St. Nikolaikirche in Elmshorn zu den Höhepunkten.

Gepflegt werden viele weitere Verbindungen wie der Austausch von Künstlern, Pädagogen und Feuerwehrleuten. Vor Kurzem hat Vorstandssprecherin Gabriele Kascha Kontakte und Begegnungen von russischen und deutschen Tierärzten initiiert. Das gemeinsame Ziel ist, ein Tierheim im Rayon Selenogradsk aufzubauen.

Die Sommerreise dieses Jahres in den russischen Partnerkreis war bereits im Februar ausgebucht, für das Jahr 2011 existiert bereits eine Vormerkliste. In diesem Jahr werden sechs Gastschülerinnen und -schüler anreisen und in Familien in Bokel, Kiebitzreihe und Elmshorn wohnen. Seit Beginn der Gastschüleraktion haben bereits 70 russische Jugendliche ein Jahr im Kreis Pinneberg verbracht. Mehr Informationen über den Verein sind im Internet zu finden.

Hamburger Abendblatt