Presse     
     
    2002  
    2003  
    2004  
    2005  
    2006  
    2007  
    2008  
    2009  
    2010  
    2011  
    2012  
    2013  
    2014  
    2015  
    2016  
    2017  

Sparkasse Südholstein

Stiftung

31.08.2010

 

 

Sie waren bereits mehrfach zu Gast in der Rolandstadt, und jedes Mal faszinierten die jungen russischen Künstler ihr Publikum. So war es auch am Wochenende beim Auftritt von knapp 80 Kindern und Jugendlichen aus Selenogradsk im Ernst-Barlach-Saal. Mit 250 Besuchern war das Konzert ausverkauft, und die Zuhörer waren einmal mehr restlos begeistert von den Leistungen der Mädchen und Jungen.

Organisiert hatte das Ganze wieder der Verein Selenogradsk aus dem Kreis Pinneberg. "Wir werden in Wedel immer mit offenen Armen aufgenommen", freute sich Vorsitzende Gabriele Kascha. Sie bedankte sich vor allem bei Stadtpräsidentin Sabine Lüchau (CDU) und Bürgermeister Niels Schmidt, die die Gruppe zuvor im Rathaus empfangen hatten. "Öffnen Sie Ihre Herzen und Sinne, die Musik und Tänze sprechen für sich", lud Kascha die Besucher auf eine Reise durch die Welt der russischen Folklore ein.

"Jantar" - Bernstein - lautete der Titel des Programms. Da passte es, dass vor dem Konzert ein Mädchen aus den Ensembles durch die Reihen ging und an die Besucher kleine Stücke aus Roh-Bernstein verteilte. Mit zwei Instrumentalstücken stimmte das Orchester "Mosaica" die Zuhörer auf den Abend ein. Anschließend entfachten die Tanz-und Gesangsgruppe "Pljassizi" und das Tanzensemble "Junij Novgorodez" ein wahres Feuerwerk an Tanz- und Sangeskünsten. Wie Feen "schwebten" die jungen Mädchen in ihren traditionellen Kostümen über die Bühne und ließen mit ihren glockenhellen Stimmen die Zuhörer die ganze Wehmut der russischen Seele spüren.

Doch auch viele flotte Weisen wurden intoniert. Vor allem der Chor "Gloria", der sich unter anderem an Interpretationen von alten Meistern wagte, überzeugte mit Jugendfrische, Geschmeidigkeit und einem ausgewogenen Miteinander. Da war es nur logisch, dass zum Abschluss des zweieinhalbstündigen Konzerts die jungen Künstler nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne gelassen wurden und vom Publikum mit tosendem Applaus verabschiedet wurden.

Pinneberger Tageblatt
Thomas Krohn