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Sparkasse Südholstein

Stiftung

14.05.2010

 

 

Austausch Gäste aus Polen und Russland lernen Pinneberger Behindertenarbeit kennen.Pinneberg. Eine Gruppe von Pädagogen aus dem russischen Selenogradsk (ehemals Cranz) und dem polnischen Elblag (ehemals Elbing) konnten drei ganz besondere Tage im Kreis Pinneberg verbringen.


Gemeinsam mit deutschen Partnern aus Rostock und unserem Kreis arbeiten die Sonderpädagogen an einem Projekt in dem der Wissensaustausch im Rahmen der Therapie und der Betreuung von Menschen mit Behinderungen im Vordergrund steht. Das Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung finanziert.
Das Programm bei diesem Besuch wurde von Gabriele Kascha vom Verein Selenogradsk initiiert. Kascha ist selbst als Lehrkraft an der Heideweg-Schule in Appen-Etz tätig und verfügt deshalb über gute Kontakte zu hiesigen Einrichtungen, die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten.
Der erste Programmpunkt der Gruppe, die in der Jugendbildungsstätte in Barmstedt untergebracht war, führte sie zur Frühförderstelle des Diakonischen Werks Norderstedt, wo Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen im Alter von 0 bis 6 Jahren gefördert werden. Am Folgetag besuchten die Gäste die Werkstatt Eichenkamp, wo sie nach einer ausgedehnten Führung ein Programm von Sportlehrer Dirk Jensen und einigen Beschäftigten der Werkstatt geboten bekamen. Erst wurde mit Tüchern jongliert und anschließend trommelte die Gruppe „Ramba Zamba“ was das Zeug hielt. Die Vorführung war beeindruckend, aber Jensen und seine Truppe treten ja sogar einmal im Jahr im Stadttheater auf. Die russischen und polnischen Gäste ließen sich nicht lumpen und machten heiter mit.
Weitere Programmpunkte führten die Sonderpädagogen in die sozialpädagogische Abteilung der Berufsschule Pinneberg und die Bezalel Kunstwerkstatt der Raboisenschule Elmshorn. Nachdem die Gruppe auch noch das Atelier „Bildgestaltung und Kunstgewerbe“ der Lebenshilfe Schenefeld sowie den Appener Schäferhof gesehen hatte, ging es mit unglaublich vielen Eindrücken wieder nach Hause.
Die Sonderpädagogen waren von dem Angebot und der Gastfreundschaft sehr angetan. Gegenbesuche in Polen und Russland sind schon in Planung.

Uetersener Zeitung