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12.08.2011

 

 

"Jantar - Ein musikalisch-russisches Feuerwerk", verspricht das Ankündigungsplakat. Diese Beschreibung komme dem Ganzen zwar sehr nahe, sagt Gerhard Kascha. Dennoch sei es eigentlich unmöglich, die Gefühle und Eindrücke zu beschreiben, die die großen und kleinen Künstler aus dem russischen Selenogradsk bei ihrem Publikum auslösen. "Man muss es einmal gesehen haben, dann kommt man immer wieder", schwärmt er.

Die Chance dazu erhalten Neugierige und Wiederholungstäter ab dem 17. August. Dann startet die gemeinsame Konzerttournee der Tanz- und Gesangsgruppe "Pljassizi", des Tanzensembles "Junij Novgorodez", des Chors "Gloria" und des Orchesters "Mosaica" durch den Kreis Pinneberg. Seit nunmehr 17 Jahren bringen die Folklore-Gruppen den Menschen im Kreis ihre Kultur näher. Sie kommen auf Einladung des Vereins Selenogradsk, dessen Vorsitzende Gerhard Kaschas Frau Gabriele ist. Sie selbst ist der Region an der Kurischen Nehrung - dem "Land der dunklen Wälder und kristallklaren Seen", wie es einst Erich Hannighofer im Ostpreußenlied beschrieb - seit ihrem ersten Besuch mit Haut und Haar verfallen. Doch nicht nur die Landschaft sei einzigartig. Auch und besonders die Menschen, die dort leben. Die Tiefen der russischen Seele verbunden mit einer unbändigen Lebensfreude und Fröhlichkeit seien faszinierend, gesteht Gabriele Kascha. Musik spiele dabei eine tragende Rolle. Die Ausbildung der jungen Künstler erfolge auf einem hohen Niveau. Gleichzeitig merke der Zuschauer, dass Musiker auf der Bühne Spaß und Freunde daran haben, die Herzen ihres Publikums zu berühren.

Kein Wunder also, dass die Kaschas jedes Jahr wachsende Zuschauerzahlen verzeichnen und auch alle Jahre wieder auf die Unterstützung der Gemeinden und Sponsoren im Kreis Pinneberg bauen können. "Das ist gelebte Partnerschaft", ist sich Pinnebergs Bürgermeisterin Kristin Alheit (SPD) sicher. Sie fungiert das erste Mal als Gastgeberin und freut auf die Premiere in der Kreisstadt. Karl-Heinz Weinberg, Bürgermeister von Moorrege, hingegen ist schon ein alter Hase, was die russische Konzertreihe betrifft. Viermal waren die jungen Künstler in seiner Gemeinde zu Gast - auch die fünfte Auflage will er sich nicht entgehen lassen.

Der größte Dank der Vereinsvorsitzenden Gabriele Kascha gilt jedoch den Gastfamilien, die die Jungen und Mädchen für die Tournee-Zeit bei sich zu Hause aufnehmen, sie versorgen und am deutschen Familienleben teilhaben lassen. "Dieses Engagement ist unbezahlbar und hat die mehr als 100 Konzerte der vergangenen 17 Jahre überhaupt erst möglich gemacht", schwärmt Gabriele Kascha.

Pinneberger Tageblatt

Christina Prahl