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KJR- Gaukler verzauberten den russischen Kinderalltag

Für eine Woche lang reisten wir im Mai 1997gemeinsam mit   jungen Künstler und Künstlerinnen des Kreisjugendrings Pinneberg durch den russischen Rayon Selenogradsk- Wir durften russische Gesänge, Tänze und aufgeregte  Kinderaugen erleben und hatten unheimlich viel Spaß. Die Mitglieder der  Gauklergruppe agierten als Jongleure, Zauberer und Fakire  und wie der KJR Geschäftführer Ingo Waschkau treffend bemerkte : " Wir brachten den Jonglier-Virus in den Rayon Selenogradsk". Wieder ein wichtiger Schritt im Zeichen der Völkerverständigung. 

Die Kinder der Dörfergemeinschaftsschule in Perillaskojo standen staunend im Schulflur, als die exotische Truppe eintraf. Bunte Menschen, sonderbare Gerätschaften und eine Vorstellung, wie sie die Jungen und Mädchen wohl noch nie gesehen hatten, faszinierten die Kleinen aber auch die Großen.

Die größte Begeisterung lösten in der russischen Provinz der  auf Stelzen jonglierende "Riese" Jens  und Clown Mücke mit seinen Luftballontieren aus. Nach jedem Auftritt bildeten sich Trauben von Kindern, die Katzen, Löwen und Schwerter gebastelt haben wollten. Sogar das Kaliningrader Fernsehen interessierte sich für diesen sonderbaren Besuch und filmte einen Auftritt der Jongleure, Fakire und Zauberer in Kaliningrad.

Aber nicht nur die Kinder wurden belohnt auch wir bekamen von vielen  Kindern selbstgebastelte Geschenke zugesteckt und mussten Autogramme auf Taschen, Luftballons und Handrücken schreiben. Die Gaukler - Idee "Lasst uns Spaß miteinander haben"  leuchtete den Kindern sofort ein. Wenn sie aufgefordert wurden näher an das Geschehen heranzurücken, fiel alle strenge Disziplin von ihnen ab. Ganz geheuer schien den Kindern dieses bunte Treiben aber dennoch nicht immer. "Ob etwas mit seiner Nase nicht in Ordnung sei" wollte ein russischer Schüler von Svenia wissen, nachdem sie ihm diese rot angemalt hatte.

Die Geburtstagsfeier für den Schuldirektor, in dessen Gehörlosenschule wir wohnen durften, sowie zahlreiche Einladungen und vor allem die leuchtenden Kinderaugen, die wie gebannt die Vorstellungen verfolgten, ließen uns wieder einmal die besondere Herzlichkeit und Offenheit der russischen Gastgeber fühlen.

die Akteure